Posts mit dem Label Handwerkzeug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Handwerkzeug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 19. Juli 2011

Fantasy-Heldin / Fantasy Heroine...Post 400

Mein 400ster Eintrag hier. Und dazu ein Bild, dass vielleicht meine gelungenste Kombination traditioneller und digitaler Zeichnung ist. 95% der Arbeit entstand mit Buntstiften auf Papier, aber die restlichen 5% hätte ich so nicht hinbekommen. Zum Vergrößern Bild anklicken.
My 400th post. With an image, that may well be my most successful combination of traditional and digital drawing techniques. 95% of the work was done with crayons on paper, but the remaining 5% I couldn´t have done that way. Click image to enlarge.

Dienstag, 19. April 2011

Back to the basics mit unseren felinen Freunden

Ab und zu versuche ich es auch wieder ganz ohne Computer. Hier mit Kohlestift. Sollte ein Panther werden, aber wurde zu sehr Hauskätzchen.
Zum Vergrößern anklicken
Trotzdem...nicht schlecht für eine Technik, die ich so lange nicht mehr verwendete. Ich glaube, das viele Zeichnen in Photoshop tat mir gut: Da kann man so leicht korrigieren, dass man es lockerer angehen kann, und diese Lockerheit bringe ich nun auch in andere Medien rüber. Will sagen: Habe genug an dem Bild auszusetzen, aber vor einem Jahr hätte ich es nicht halb so gut zustande gebracht. Und hätte zehnmal so viel Zeit dafür gebraucht. Der nächste Panther ist schon in Arbeit, wird besser. Und demnächst gibt es ein vertrauteres Motiv in dieser Technik hier: Eine Nixe!

Montag, 18. April 2011

Einige Kuriositäten

Wenn man viel zeichnet, dann fallen auch immer wieder Bilder an, die im Grunde nie fertig wurden und das auch gar nicht sollten. Bilder, die man nur machte, um zu sehen, was geht. Was passiert, wenn man bestimmte Farben übereinanderlegt, wie flexibel die Strichbreite eines Stiftes sein kann, oder was bestimmte Kombinationen von Photoshop-Filtern anstellen. Hier sind drei solche Bilder von mir; Ein Frauenprofil; ein Bild, wie ich mir eine Darstellung eines Atoms vorstellen könnte; Ein Schloss auf einer Klippe. Alles, wie üblich, durch Anklicken mit der Maus vergrößerbar.

Mittwoch, 13. April 2011

Ein Akt, Tusche nachempfunden

Dieser kleine Akt ist ein Experiment meinerseits (zum Vergrößern anklicken):
  
In letzter Zeit tüftelte ich ein wenig an den Möglichkeiten herum, in Photoshop zu zeichnen, und es nach Tuschezeichnung aussehen zu lassen. Klingt erstmal ziemlich einfach, was ist das schon mehr als schwarze Linien auf weißem Papier? Aber eine Tuschezeichnung überträgt auch sehr viel von den Eigenheiten des Mittels, mit dem man die Tusche aufträgt, sei es Feder oder Pinsel. Ganz besonders Pinsel! Man merkt einfach, dass da ein feuchtes Medium im Spiel war, und genau darum ging es mir hier. An einigen Stellen, wie ich finde, auch ganz gelungen. Nur habe ich leider, wie so oft, wenn ich an der Technik herumspiele, viel zu wenig auf die Zeichnung geachtet: Wenn ich gelenkig genug dazu wäre, dann würde ich mir in den eigenen Hintern beißen dafür, dass ich mir bei dem Fuß nicht mehr Mühe gegeben habe!

Sonntag, 3. April 2011

Endlich wieder eine Nixe!

Längst überfällig: Eine neue Nixe. Dieses Mal sogar in Form einer Meerjungfrau mit Trident. Entstanden aus einem Kunterbunten Gemisch von Strichen, mit Blaustift, Bleistift, Photoshop-Pinsel und Kugelschreiber. Wenn es geklappt hat, dann merkt man das nicht mehr und die Zeichnung hat trotzdem etwas wie "aus einem Guss"; wobei ich es wohl dem Betrachter überlassen muss, dies zu beurteilen, denn ich selber bin viel zu nahe dran und ich weiß ja, was auf welche Weise entstanden ist...(zum Vergrößern anklicken)

Sonntag, 13. März 2011

Farbexperiment

Photoshop hat ja einen Aquarell-Filter; aber da der nie zu Ergebnissen führt, wie ich sie mir wünsche, experimentiere ich immer wieder daran herum, wie man mit einer geeigneten Zeichentechnik und der Kombination vieler Ebenen und Filter vielleicht doch beim kolorieren zu einem Aquarell-Effekt gelangen kann, der meinen Vorstellungen entspricht. Diese Aktzeichnung dürfte so etwa der Versuch Nummer 800 sein... (zum Vergrößern anklicken)

Sonntag, 30. Januar 2011

Stippling

Eine alte Technik, die ich sehr selten benutzt habe: statt Schraffuren Punkte zu setzen. Es erfordert einerseits viel Geduld, andererseits muss man sehr überlegt und genau vorgehen. Was mir hier allerdings half, es halbwegs hinzubekommen, war, dass ich einen schön deckenden weißen Stift fand. Beim genaueren hinsehen wird man feststellen, dass hier schwarze Punkte auf weißem Grund in weiße auf schwarzem Grund übergehen. Das ganze hat schon seinen Reiz, weil es eine der pursten handwerklichen Formen des Zeichnens ist; fast als ob man wie ein alter Kupferstecher ein Gemälde in eine reproduktionsfähige Form bringen muss. (Zum Vergrößern anklicken)

Freitag, 28. Januar 2011

Am Computer skizzierte Dryade

Was ich nur selten tue: Am Computer skizzieren! Dafür ist das nicht unbedingt das richtige Medium, lässt sich so schlecht spontan arbeiten. Am liebsten ist mir dazu ehrlich gesagt im Moment der Kugelschreiber, vielleicht weil der von allen Instrumenten, die mir einfallen, am meisten zum Schreiben und am wenigsten zum Zeichnen gedacht ist. Da gerät man gar nicht erst in Versuchung, zu detailverliebt vorzugehen, weil ohnehin nichts "perfektes" herauskommen wird. Aber keine Regel ohne Ausnahme, und zum  Vergrößern wieder anklicken...

Sonntag, 9. Januar 2011

Drache, Feder, Tusche, Aquarell

Meine fertige und angekündigte traditionelle Federzeichnung. Okay, ich habe die Farben des Photos in Photoshop noch etwas korrigiert...aber das mache ich mit fast allen Photos. Ansonsten ist das Bild so "analog" wie man es sich nur denken kann. Was eigentlich merkwürdig ist, denn "digital" bedeutet ja, auf die Finger bezogen, klingt also viel mehr nach Handwerk...(zum Vergrößern anklicken)

Donnerstag, 6. Januar 2011

Feder und Tusche sind wieder dran!

Nach Jahren des Zeichnens am Computer kehre ich nun zu den Wurzeln zurück und habe mich mit Tusche und Feder ausgetobt. Das Bild hier ist noch lange nicht fertig, aber da ich eine große Gefahr sehe, dass ich beim Kolorieren noch alles versaue, stelle ich diesen Drachen schon mal in diesem Zustand ins Netz... (zum Vergrößern anklicken)

Sonntag, 12. Dezember 2010

Freier Samstag und ein Drache

Gestern kam ich endlich wieder zum Zeichnen; seit Wochen wollte ich nun schon einen neuen Stift ausprobieren (LYRA AQUA BRUSH Duo...wer lässt sich diese Groß- und Kleinschreibung einfallen...?), und nun kam ich dazu. Bin ganz zufrieden damit, allerdings ist er etwas zu dick für eine Zeichnung wie diese im A4-Format. Für A3 wirkt er allerdings recht empfehlenswert. 
 (zum Vergrößern anklicken)

Samstag, 21. August 2010

Wochenend-Nixe und ihr Wasser

 Hier kommen sie wieder, meine Wochenend-Nixen. Da ich ja neulich schon mal erwähnte, wie interessant ich das Problem finde, Wasser darzustellen (insbesondere auf stilisierten Zeichnungen, im Gegensatz zu realistischen Gemälden), werde ich mich anschließend auch noch kurz dieser Frage widmen.
 
 

Simples Wasser in Photoshop

 Was nun folgt, ist nicht der Weisheit letzter Schluss, und beileibe nicht die beste aller Möglichkeiten, Wasser darzustellen. Wenn man oft mit dieser Aufgabe beschäftigt ist, sollte man lieber die Arbeiten klassischer Buchillustratoren wie Rackham oder Dulac studieren. Braucht man allerdings ausnahmsweise mal für ein Bild Wasser und hat nicht die Muse, einige Wochen mit dem Studium der Darstellung zu verbringen, dann kann man gut hierauf zurückgreifen. Ein Paar Minuten reichen aus, diese Technik zu erlernen und ein erstes mal praktisch anzuwenden. Das Wasser meiner obigen Nixen entstand jedenfalls so...

1. Mit einem weichen Pinsel, dessen Größe man während der Arbeit mehrmals ändert, und dessen Deckkraft bei wenigen Prozent liegt, malt man die Seite voller sich überschneidender, kurzer, leicht nach unten gebogener Pinselstriche in schwarz. Dabei achtet man darauf, dass sie sich nicht zu gleichmäßig verteilen, hellere und dunklere Zonen entstehen. An der Oberkante des Feldes, dem Horizont, sollte es besonders dunkel werden. Hier auf dem ersten Bild habe ich der Deutlichkeit halber oben eine dünnere Schichtung solcher Striche gemalt, so dass diese einzeln erkennbar bleiben.
 
2. Man benutzt die Schwellwert-Funktion, um ein hartes s/w-Bild zu erzeugen. Den Regler schiebt man so lange hin und her, bis man ein dem Bedarf angemessenes Verhältnis von Schwarz und Weiß gefunden hat.
 
3. Man zeichnet eine scharfkantige, horizontale Grenze ein.

4. Je nach Pinselstrich und gewünschter Wellenhöhe streckt man das Bild. Ich persönlich mache es dann gerne etwa doppelt so breit im Verhältnis zur Höhe, das kann aber individuell sehr verschieden sein.

Sonntag, 21. März 2010

Wallace Wood: 22 panels that always work!!


Als ich in meinem letzten Post Wallace Woods berühmtes Zitat über das sich die Arbeit nicht schwerer als nötig machen erwähnte, erinnerte mich das an obiges "Merkblatt". Es kursiert im Internet schon seit Jahren, aber wenn man nicht konkret danach (oder allgemein nach Woods Werken) sucht, können trotzdem Ewigkeiten vergehen, bevor man es findet, so interessant es für einen auch sein mag. Ich jedenfalls bin erst letztes Jahr darauf gestoßen, und schließe mich hiermit dem großen Trupp von Verbreitern dieser Bilder an.
PS: Wenn hier der Begriff "Ben Day" auftaucht, sind damit von Folien übertragene Rasterpunkte gemeint, in Deutschland würde man wahrscheinlich einfach "Letraset" schreiben.

Samstag, 20. März 2010

Bleistift und Tusche



Zwei Bilder, beide vor ein bis zwei Jahren entstanden; ich weiß nicht mehr, in welcher Reihenfolge. Aber als ich sie nun zum ersten Mal gemeinsam sah, fielen mir doch viele Parallelen ins Auge (und es würde mich sehr wundern, wenn ich der einzige wäre, dem das so geht). Man kann aber gerade wegen der großen Ähnlichkeiten im Motiv vielleicht hier besonders gut sehen, wie sich unterschiedliche Zeicheninstrumente auswirken. Das erste Bild ist eine reine Bleistiftzeichnung (2b, so wie ich mich kenne), das zweite entstand mit Edding und anderen Filzstiften.

Montag, 8. März 2010

Mein Zeichenbrett

Nachdem ich heute ja bereits in gigantischen Papierstapeln herumwühlte, meine alten Zeichnungen nach Brauchbarem absuchte, dachte ich an meine Arbeitsweise, bevor mir ein Computer zur Verfügung stand. All die verzweifelten Bemühungen, farbige Tusche gleichmäßig oder in kontrollierten Verläufen aufzutragen! Der Frust durch falsche Striche, die mit Deckweiß nur mühselig korrigiert werden konnten! Das Glas Orangensaft, das auf die ersten fünf Seiten des Comics verschüttet wurde, aus dem später meine Facharbeit im Kunst-LK wurde!

Während all dieser Zeit hat es mir treue Dienste geleistet, mein Zeichenbrett. Eigentlich ein dicker Ölmalkarton, der von mir zweckentfremdet wurde. Die Zeit, und die viele Arbeit darauf, hat ihre Spuren hinterlassen. 30 Jahre Unterlage beim Zeichnen, Malen, Schneiden, mit der Zahnbürste spritzen und bei allerlei anderen obskuren Vorgängen, das prägt!

Und mindestens 15 von diesen 30 Jahren denke ich mir schon, ich müsste es mal photographieren; getan habe ich das bisher noch nie, auch wenn das Brett inzwischen selbst schon längst ein Bild geworden ist, und zwar nicht eines meiner schlechtesten. Mit Sicherheit jedoch das abstrakteste...

Heute war es endlich so weit!

Samstag, 27. Februar 2010

Was man mit Schmiermittel so alles machen kann




Da ich schon öfter Bilder hier veröffentlichte, die im Computer nachbearbeitete traditionelle Zeichnungen waren, möchte ich hier mal "Vorher/nachher-Bilder" zeigen. Was auf dem Papier vorlag, und was im Computer daraus entstand.
Das erste Bild wurde mit Filzstift und Schmiermittel auf normalem 80 gr. Druckerpapier gezeichnet. Natürlich ein bestimmtes Schmiermittel, feines Graphit-Pulver, gibt es in jedem Baumarkt. Im Grunde naheliegend, Graphit ist auch im Bleistift.
Man sprüht ein wenig davon auf ein Blatt Papier, reibt einen Q-Tip darin, und hat ein gutes Werkzeug, um sanfte Grautonübergänge zu erzielen. Auch sehr leicht zu handhaben, und zudem kann man Fehler auch noch wegradieren.
Für das zweite Bild habe ich das erste eingescannt, in Photoshop noch ein einheitliches Grau auf einer neuen Ebene darübergelegt; mit dem dogde- und burn tool diese Ebene noch mit Verläufen versehen und auf weiteren Ebenen die Farben verändert. Dann kam noch eine wirre Mischung Filter dazu, die ich mal wieder selber nicht nachvollziehen kann. Man spielt eben herum, bis es passt...